L'Osservatorio Urbano è uno strumento di lettura che raccoglie
informazioni 'vissute ed osservate' sulla città tramite immagini
e testi e organizza sopralluoghi artistici ed informali in forma
di workshops aperti al pubblico.
Das Stadtlabor Bozen ist ein Leseinstrument
von 'erlebten' und 'beobachteten' Informationen, sammelt Texte und
Bilder der Stadt und organisiert künstlerische
und informelle Expeditionen in Form von öffentlichen Workshops.
a cura di: Manuela Demattio, Roberto Gigliotti, Carlotta Polo
mit, con:
IMPEXunlimited - Berlin (D), oginoknauss - Firenze (I), Ma0 - Roma (I),
Peanutz Architekten - Berlin (D), Bartolomeo Sailer und Saul Saguatti,
Bologna (I), Studio1.Institut für Entwerfen - Innsbruck, M.
Mutschlechner, A. Flora (AUT)
download Progamm Expeditionen (Deutsch)
download Programma Expedizioni (Italiano)
ITALIANO (vedi sotto)
DEUTSCH
Bozen Gibt
es eine Grenze außerhalb der Erdumspannung? Gibt es eine Grenze
außerhalb des fiktiven Randes einer Stadt? Bozen ist eine alpine Stadt
mit ca. 100.000 Einwohnern. Sie erscheint monozentrisch und kompakt in
ihrer Struktur und weist scheinbar klar definierte Ränder auf. Weite
urbanisierte Flächen, landwirtschaftlich intensiv genutzte Gebiete
sowie andere, landschaftlich bedeutsame Areale wechseln sich ab. Die
durch Wald bedeckten Hänge des Kohlerns, die mediterrane 'Macchia' des
Guntschna, die Weinreben der Hügel, die Obstplantagen des Etschtals
sowie die landwirtschaftlichen Flächen und Gebäudeensembles, welche bis
in die Stadt eindringen, wirken als dramatische Kulisse und bieten
einen bewegten und aufgregenden Hintergrund aus dem Blickwinkel der
besiedelten Ebene heraus. Die konsolidierte Stadt liegt zum größten
Teil in einem Talkessel, in dem die Flüsse Eisack und Talfer
aufeinandertreffen. Sie endet dort, wo die bepflanzten oder durch Wald
bedeckten Hänge beginnen. Da ihr Boden intensiv für die Bebauung sowie
die Landwirtschaft genutzt wird, lässt die Stadt brachialen Flächen
offenbar keinen Raum. Ihre Umgebung, sowohl in der Ebene als auch den
'Bergen', charakterisiert sich durch das fragile Gleichgewicht einer
hochwertigen Kultur- und einer ebenso hochwertigen Naturlandschaft. In
jene Richtungen, in die der Talkessel Flächenebnungen anbieten würde,
erstrecken sich intensiv genutzte Weinreben und Obstplantagen von hoher
wirtschaftlicher Qualität. Die Kulturlandschaft der Hänge stellt
außerdem eine starke Identifikationskomponente für einen Teil der
deutschsprachigen Bevölkerung dar.Die Geomorfologie stellt eines der
bedeutendsten Elemente, die die physische, wirtschaftliche und soziale
Entwicklung der Stadt beeinflusst haben, dar. Der Raum für ein
mögliches Wachstum in der Ebene ist strukturell eingeschränkt, was der
starken Nachfrage nach urbanen Nutzungen, wie Wohnen, Produktion oder
Dienstleistung, widerspricht. Denn Bozen ist zwar durch kein
demografisches Wachstum charakterisiert, wohl aber durchvorhandenen
Wohlstand, soziale Vielfältigkeit und ein kulturelles Gemisch. Diese
bieten Lebens-, Arbeits- und Mobilitätsmodelle, welche sich in eine
zusätzliche Nachfrage nach Grund und Boden umwandeln. Paradoxerweise
weist diese Stadt eine klar definierte Identität und ein idyllisches
Image vor, welches nicht nur bei ihren Bewohnern, sondern auch bei
jenen, die sie von außen betrachten, sehr beliebt ist. Dennoch
fragmentiert sich dieses Image bei genauerer Betrachtung
kaleidoskopartig in ein Gefüge aus zahlreichen Städten und
Landschaften. Der starke Bedarf an Wachstum und neuer Bebauung hat die
Ausfransung des Stadtrands, der eigentlich die unantastbare Grenze
zwischen 'Stadt und Land' aufzeigen sollte, zur Folge. Auch die durch
strenge Gesetze kontrollierten Gebiete fallen mehr und mehr
Bauspekulanten zum Opfer. Landwirtschaftliche Baumaßnahmen
unterschiedlicher Dimensionen verursachen eine zerstäubte Randstruktur.
Es ergibt sich das Bild einer explodierten Stadt mit undefinierten
Grenzen, gestützt von einer vielfältigen Struktur, welche eingefasst
ist in einen Raum, der aus klar definierten topografischen, kulturellen
sowie Umwelt- und Habitatwirklichkeiten besteht: Ein kompaktes,
historisches und dicht besiedeltes Bozen also, ein fragmentarisches
Bozen aus Industriegebäuden, Obstlagern, Einkaufscontainern,
Werkstätten und autonomen Siedlungen sowie ein hauptsächlich
landwirtschaftliches Bozen, das sich in die Ebene und die sanfteren
Hänge ausdehnt. osservatoriourbano: Ein Lese- und Archivierungsmittel 'in progress' Um
die vielfältige Struktur der Stadt Bozen zu erforschen, bauen wir
osservatoriourbano auf. Es bezeichnet ein Lese- und
Archivierungsmittel, in dem 'erlebte' und 'beobachtete' Informationen
über die Stadt in Form von Texten, persönlichen Bildern sowie
künstlerischen, entwerferischen und informellen Expeditionen enthalten
sind. Das Bild einer Stadt ist komplex, und durch osservatoriourbano
möchten wir mögliche und unerwartete Blicke auf einen vermeintlich
vertrauten oder unbekannten Kontext eröffnen. Innerhalb des
osservatoriourbano, das als 'work in progress' gestaltet wird, sind
objektiv sowie subjektiv gekennzeichnete Materialien enthalten. In
ihrer Funktion als beständige Bausteine des Archivs können sie im
Rahmen einer Expeditionen genutzt, interpretiert und weiterberabeitet
werden. Die objektiven Materialien, wie kartografische Unterlagen,
Statistiken, Texte und Veröffentlichungen, umfassen technische und
quantitative Daten, die keine 'alternativen' Auskünfte, wie zum
Beispiel Emotionen und Atmosphären, zulassen. Die subjektiven
Materialien bestehen aus persönlichen und informellen Eindrücken, die
aus einem möglichst breiten Spektrum heraus gesammelt werden und nicht
in das Schema der herkömmlichen, städtebaulichen Analyseverfahren
einfließen: Zerstreute Punkte im Territorium, die von den Teilnehmern
des Projekts bestimmt werden, ermöglichen eine 'unvermittelte'
Wahrnehmung der Stadt durch jene, die sie bewohnen. Die Expeditionen
bezeichnen Aktionen, die von der
Agentur für Stadtforschung
Lungomare organisiert und von internationalen Gruppen koordiniert und
umgesetzt werden. Innerhalb der Expeditionen werden alternative
Strategien zur Lesung der Stadt experimentell durchgeführt. Die
Ergebnisse dieser Workshops werden zu zusätzlichen Bestandteilen des
Archivs. Objektivität und Vollständigkeit sind nicht die Ziele von
osservatoriourbano. Vielmehr streben wir nach vielfältigen Blickwinkeln
auf eine komplexe Wirklichkeit und der Möglichkeit, Informationen zu
kreuzen und neue zu generieren. Ziel ist die Untersuchung des Bozner
Territoriums auf der Suche nach individuellen und lokalen Kodizes, die
den Betrachter und das betrachtete Phänomen in Beziehung zueinander
setzen: Die physische Stadt, ihre Einwohner und die 'interne Stadt' des
subjektiven Betrachters. osservatoriourbano strebt nach einer
2-dimensionalen Darstellung, die es nicht ermöglichen soll,
ausführliche Informationen zu vermitteln, sondern Denkanstöße zu
Inhalten, die in der zenitalen Kartografie und in der Literatur, die
uns bisher zur Verfügung steht, nicht enthalten sind. Sie tragen als
inhaltliche Grundlage zu einem essentiellen Querschnitt durch Aspekte
der Architektur und der Stadtplanung bei. Agentur für Stadtforschung: Lungomare Lungomare,
die Agentur für Stadtforschung, bezeichnet den lokalen Sitz von
osservatoriourbano. Dieser wird zwischen dem 13. Mai und dem 22. Juli
kontinuierlich in direktem Kontakt mit dem Publikum sein und 'Reisen',
Exkursionen und Aktionen innerhalb der Stadt organisieren. Das gesamte,
durch osservatoriourbano gesammelte Material wird hier der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht: Der Bestand einer Mediathek,
kartografische Unterlagen und die durch die Stadtforscher übermittelten
Informationen. Vorträge und Aktionen halten darüber hinaus die
Aufmerksamkeit auf das hier stattfindende Projekt wach. In der Zeit
zwischen dem 13. Mai und dem 22. Juli wird die Agentur gemeinsam mit
internationalen Arbeitsgruppen fünf Expeditionen, deren jeweilige Dauer
drei Tage umfasst, organisieren. Jede der eingeladenen Gruppen
koordiniert eine Aktion, die eine jeweilige Bestandsaufnahmemethode am
Gebiet Bozen testet. Die Methoden können vom 'Sampling' über die
situationistische 'Derive' bis zum 'Playground' variieren. Durch die
Ermittlungen werden neue kartografische Unterlagen und kognitive Karten
produziert. Nachfolgende Arbeitsgruppen können die bereits gesammelten
Materialien verwenden oder eine neue, davon unabhängige Aktion
organisieren. Sämtliche Ermittlungsergebnisse werden im Archiv
dokumentiert und im Rahmen eines gesonderten Events am letzten Tag des
entsprechenden Workshops vorgestellt.
Programm
La linea 08.04 – Manuela Demattio, Roberto Gigliotti, Carlotta Polo
Expedition1 05.05 - 09.05 Bartolomeo Sailer & Saul Saguatti, Bologna
Expedition2 17.05 - 20.05 TU Innsbruck - Fachbereich Architektur
Expedition3 23.05 - 27.05 impexunlimited - Berlin
Expedition4 14.06 - 17.06 oginoknauss - Firenze
Expedition5 28.06 - 01.07 Ma0 - Roma
Expedition6 12.07 - 15.07 Peanutz Architekten - Berlin
ITALIANO
Bolzano Esiste un limite oltre la claustrofobica linea
di circonferenza della terra? Esiste un limite oltre il fittizio
confine di una città? Bolzano è una città alpina di ca. 100.000
abitanti. Essa appare monocentrica e compatta ed i suoi margini
sembrano chiaramente definiti. A grandi aree urbanizzate si alternano
estese superfici intensivamente coltivate ed altre di notevole
interesse paesaggistico. Le pendici boscose del Colle, la macchia
mediterranea del Guncina, i vigneti delle colline, i frutteti della
piana atesina, le coltivazioni e le case rurali che penetrano fin
dentro la città forniscono uno sfondo drammatico e variabile alla
scenografia urbana. La cittá consolidata occupa la superficie
disponibile di fondovalle alla confluenza del torrente Isarco con il
torrente Talvera e si interrompe dove iniziano le pendici boscose o
coltivate. Essa non sembra lasciare spazio a residui urbani perchè il
suolo è intensamente utilizzato per l'edificazione o l'agricoltura. I
dintorni, in pianura od in ‘montagna', sono caratterizzati da un
fragile equilibrio tra un paesaggio culturale ed un paesaggio naturale
di grande pregio. Nelle direzioni in cui la conca offrirebbe territorio
pianeggiante si trovano colture intensive a frutteto e vigneto di
altissimo valore economico. Il paesaggio fortemente antropizzato delle
pendici rappresenta inoltre una componente di forte identificazione
culturale per una parte della popolazione di lingua tedesca. La
geomorfologia rappresenta uno degli elementi principali che hanno
determinato lo sviluppo fisico, economico e sociale della città. Lo
spazio per una possibile crescita in pianura è strutturalmente limitato
e tutto questo contrasta con una forte domanda di usi urbani per la
residenza, la produzione ed i servizi. Bolzano non è in fase di
crescita demografica, ma la sua oggettiva ricchezza economica, la sua
articolazione sociale e la mescolanza culturale che la caratterizzano
propongono modelli di vita, di lavoro, di mobilità e di consumo che si
trasformano in nuova domanda di suolo. Paradossalmente questa città
sembra dunque possedere un'identità ben definita ed un' immagine
idillica cara non solo ai suoi cittadini, ma anche a tutti quelli che
la osservano dall'esterno. Eppure, attraverso una ‘lente di
ingrandimento', questa immagine si frammenta in quella di tante città e
di tanti paesaggi. L'estremo fabbisogno di espansione e di nuova
edificazione ha condotto ad uno sfrangiamento dei margini che
dovrebbero rappresentare l'intangibile confine tra ‘città' e
‘campagna'. Anche le zone controllate da severi vincoli sono state
sottoposte nel corso degli anni al fenomeno della speculazione
edilizia. Strutture agricole di varia dimensione generano ai margini
una struttura urbana ‘polverizzata'. Emerge l'immagine di una città
esplosa e dai margini frastagliati che si regge su una struttura
multiforme, inscritta in uno spazio costituito da realtà ambientali,
topografiche, culturali e di habitat ben definite: una Bolzano
compatta, storica e densamente urbanizzata, una frammentaria, fatta di
capannoni industriali, depositi ortofrutticoli, contenitori
commerciali, officine e agglomerati residenziali autosufficienti ed una
prevalentemente rurale che si distende sulla piana agricola e si
arrampica sulle pendici più dolci. Osservatorio urbano: uno strumento di lettura e di archiviazione ‘in progress' Per
investigare la natura poliedrica di Bolzano costruiamo osservatorio
urbano come strumento di lettura ed archiviazione nel quale sono
raccolti informazioni, ‘vissuti' ed ‘osservati' sulla città sotto forma
di testi, immagini personali e sopralluoghi artistici, progettuali ed
informali. Le immagini di una città sono molteplici e tramite
l'osservatorio urbano vogliamo aprire sguardi possibili ed inaspettati
su un contesto noto o sconosciuto. Nell'osservatoriourbano, che si
configura come un ‘work in progress', sono contenuti materiali
oggettivi e materiali soggettivi. Queste componenti dell'archivio
possono a loro volta essere utilizzate, interpretate e rielaborate
durante lo svolgimento dei sopralluoghi. Il materiale oggettivo è
rappresentato da dati quantitativi e tecnici, come cartografia,
statistiche, testi e pubblicazioni, link etc., che non forniscono
informazioni "altre" (emozioni ed atmosfere per esempio) sulla città.
Il materiale soggettivo consta di informazioni personali ed informali,
raccolte in maniera capillare sul territorio, che non rientrano nelle
matrici descrittive dell'analisi urbanistica convenzionale. Punti
sparsi sul territorio, definiti dai partecipanti al progetto,
forniscono percezioni "immediate" della città da parte di chi la vive e
la abita. I sopralluoghi sono azioni organizzate dall'agenzia di
esplorazione urbana Lungomare e coordinate da gruppi internazionali
nell'ambito delle quali vengono sperimentate a Bolzano strategie di
lettura urbana alternative. Il risultato di questi workshop diventa
un'ulteriore componente dell'archivio. Imparzialità e completezza non
sono l'obiettivo di osservatorio urbano. Esso aspira a fornire scorci
molteplici su una realtà multiforme e lo spunto per incrociare
informazioni e generarne ulteriori. L'obiettivo è indagare il
territorio bolzanino alla ricerca di codici individuali e locali, che
legano di volta in volta l'ossevatore e i fenomeni osservati: la cittá
fisica, i suoi abitanti e la "cittá interna" di chi la osserva.
L'osservatorio urbano aspira ad una forma di rappresentazione ad n
dimensioni che sia in grado non di fornire informazioni esaustive, ma
spunti su tematismi che mancano nella cartografia zenitale e nella
letteratura di cui fin'ora disponiamo, come contributo trasversale alla
pianificazione urbanisitica ed architettonica. La città di Maria, di Mohammed, di Klaus... L'osservatorio
urbano non si serve di web cam che producono un flusso costante di
immagini da un punto fisso. In osservatoriourbano il materiale
soggettivo viene raccolto nell'archivio e rappresentato in una mappa
che contiene contributi puntuali e personali provenienti dai
partecipanti al progetto, detti esploratori urbani. Si tratta di un
firmamento di brevi interventi in crescita costante. La mappa che
raccoglie il materiale inviato fornisce la base dinamica di tutte le
azioni organizzate dall'osservatorio urbano. Inizialmente si richiede
agli esploratori di rispondere a una domanda sulla città. Le risposte
fornite diventano punti interattivi sulla mappa ai quali corrispondono,
oltre all'informazione richiesta, dati riguardanti l'ora, il luogo e la
persona che li ha inviati. In questo modo attraverso osservatoriourbano
è possibile fare la conoscenza degli abitanti di Bolzano ed osservare
la città attraverso gli occhi di chi la abita. Esploratori urbani Per costituire l‘equipaggio' degli esploratori urbani vengono adottate due strategie. Da
un lato si contattano via mail tutti i membri dell'associazione
Lungomare attraverso l'invito a rispondere alla domanda le cui risposte
forniscono una descrizione corale della città. Nella domanda si
richiede di localizzare le proprie emozioni (per es. noia, curiosità e
divertimento) nello spazio urbano. Esse sono mirate ad una descrizione
personale che può essere fornita sotto forma di testo o immagine.
Dall'altro contattiamo in maniera diretta esploratori che si
confrontano quotidianamente con le tematiche dell'osservatorio per
interesse personale o per via della loro attività professionale
(giornalista, fotografo, guida turistica, sociologo, storico etc.). Agenzia di esplorazione urbana Lungomare L'agenzia
di esplorazione urbana Lungomare è la sede fisica dell' osservatorio
urbano. Tra il 13 di maggio ed il 22 di luglio essa è in contatto
diretto e continuativo con il pubblico e coordina viaggi urbani,
escursioni ed azioni. Tutto il materiale dell' osservatorio urbano è
qui raccolto e consultabile. Una mediateca, il materiale cartografico,
le informazioni fornite dagli esploratori possono essere prese in
visione al Lungomare. Conferenze ed azioni mantengono attiva
l'attenzione della popolazione sul progetto che qui si svolge. Nel
periodo tra il 13 di maggio ed il 22 di luglio l'agenzia organizza
cinque sopralluoghi della durata di tre giorni ciascuno ai quali sono
invitati gruppi di lavoro di provenienza internazionale. Ciascuno
dei gruppi invitati coordina un sopralluogo: un'azione che testa una
pratica di lettura sulla città di Bolzano e può spaziare dal ‘sampling'
alla ‘deriva' situazionista, al ‘playground', creando nuove cartografie
creative e mappe cognitive. Chi coordina i workshop può servirsi del
materiale precedentemente raccolto dall' osservatorio urbano oppure
sviluppare un'azione indipendente. L'esito del sopralluogo, che viene
documentato nell'archivio, viene presentato con un evento speciale
nell'agenzia. Programma Sopralluogo1 08.04 La linea - Lungomare e Carlotta Polo Sopralluogo2 08.05 . 13.05 Fotorama - Bartolomeo Sailer, Saul Saguatti - Bologna Vernissage 13.05 Presentazione dell'Ossevatorio urbano Sopralluogo3 17.05 - 20.05 urban inbetween - Studio1.Institut für Entwerfen, TU - Innsbruck Sopralluogo4 23.05 - 27.05 Detourismo - IMPEXunlimited - Berlin Sopralluogo5 14.06 - 17.06 Paesaggio ritmico - ogi:noknauss - Firenze Sopralluogo6 28.06 - 01.07 ungeEIGNete AnEIGNung - Ma0 - Roma Sopralluogo7 12.07 - 15.07 Bolzano Comix - Peanutz Architekten - Berlin
|
|