Die visuelle Identität von Flux Kinooo Night entsteht aus der Begegnung von Dunkelheit, Licht und Bewegung: ein Design, das die Atmosphäre der Veranstaltung widerspiegelt — eine lange Nacht des Kinos am Fluss, in der Bilder, Geschichten und Zuschauer unter dem Nachthimmel verschwinden und sich wieder zusammensetzen.

Das visuelle Design spielt mit dem Kontrast zwischen materiellen Zeichen und Lichtstrahlen, die im Dunkeln erscheinen und verblassen wie Projektionen. Licht ist nicht nur ein ästhetisches Element, sondern ein narratives Werkzeug, das Leinwand, Landschaft und Publikum miteinander verwebt. Die Lichtstrahlen erinnern an Filmprojektoren, durchbrechen die Dunkelheit und lenken den Blick, um sich zu bewegen, zu entdecken und sich in den visuellen Geschichten und immersiven Szenarien zu verlieren.

 

Die schwarze Typografie des Events verhält sich wie ein lebendiges visuelles Element: sie taucht auf und verschwindet, tritt in der Nacht hervor oder verschmilzt mit der Dunkelheit wie ein Zeichen, das aus der Leere emporsteigt. Sie ist niemals statisch: ihre Präsenz wird als Teil des Lichts selbst wahrgenommen, eine typografische Bewegung, die mit Raum, Projektionsstrahlen und Momenten kollektiver Betrachtung in Dialog tritt.

 

Insgesamt ist die visuelle Identität von Flux Kinooo Night nicht nur angewandte Ästhetik: sie ist ein Ökosystem aus leuchtenden und typografischen Zeichen, in dem die Nacht zum Bildschirm wird und Grafikdesign zur Projektion von Bedeutung. Dunkelheit ist kein Nichts, sondern ein dynamischer Raum, der durch Licht aktiviert wird — ein Ort, an dem Bilder, Worte und geteilte Erfahrungen Gestalt annehmen und sich wieder auflösen, genau wie die Filme, die entlang des Flusses projiziert werden.

Jahr

2025–2026

Ein Projekt von

Lungomare

Kuratiert von

Daniel Mazza, Emanuele Vernillo e Georg Zeller

Als Teil von

FLUX – River interventions and explorations 

In Zusammenarbeit mit

FAS - Film Association South Tyrol

Grafikdesign-Projektteam

Lungomare (Chiara Cesaretti, Michela Manenti)