Mo.., 3. Februar – So.., 16. März 2025
Fiumicina – Call for proposal
A Solar Kitchen for the Community
Demnächst
Interessieren Sie sich für Experimente mit Solarkochen?
Fiumicina startet einen Open Call für Ideen und Projekte zur Aktivierung der Solarküche Fiumicina im Umkreis von 100 km um Bozen.
Der Open Call richtet sich an Vorschläge, die zwischen Mai und August 2025 umgesetzt werden können. Wir suchen Vorschläge, die Fiumicina in bestehende Initiativen integrieren oder neue Ideen für kontextspezifische Aktivitäten entwickeln. Gesucht werden kreative, gemeinschaftsorientierte Ideen, die Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und öffentliches Engagement fördern.
Bewerbungsschluss: 16 March 2025, 4 pm
Bewerber*innen: Bitte Formular unter folgendem LINK↗ ausfüllen.
::: 📅 Q&A :::
20. Februar 2025, 12:00 bis 13:00 Uhr (CET)A meeting
Ein Treffen zur Vorstellung des Open Calls
und zur Beantwortung möglicher Fragen.
Für die Teilnahme ist eine Registrierung über
diesen LINK↗erforderlich.
Sie können jederzeit eine E-Mail an info@lungomare.org für weitere Informationen schreiben.
::: Open Call herunterladen :::
::: Anhang A – Presentation herunterladen :::
::: Anhang B – Manual herunterladen :::
Kontext und Vision
Fiumicina ist eine solarbetriebene experimentelle Küche, die die Zubereitung von Lebensmitteln als gemeinschaftsorientierten, nachhaltigen und transformativen Akt neu interpretiert. Fiumicina debütierte 2024 beim Festival „Drei Tage am Fluss“ auf den Talferwiesen im öffentlichen Raum der Stadt Bozen. Die Veranstaltung brachte Menschen zusammen, um gemeinsam zu kochen, Ideen auszutauschen, zu tanzen und die kollektive Erfahrung der Essenszubereitung zu feiern. Die Solarküche verschiebt die Lebensmittelversorgungskette vom privaten Konsum hin zu einem kollaborativen Prozess und betont die gemeinsame Arbeit – vom Ernten bis zum Kochen – in öffentlichen Räumen. Dabei thematisiert sie das Potenzial natürlicher Gemeingüter wie Sonne und Wasser, um zu klimabewusstem und ressourcenschonendem Verhalten anzuregen.
Fiumicina wurde konzipiert von Johanna Dehio, Mascha Fehse und Johanna Padge im Rahmen von FLUX – Aktionen und Raumerkundungen entlang der Flüsse, einem mehrjährigen Projekt von Lungomare.
Themen und Schwerpunktbereiche von Fiumicina
- Ökologische Nachhaltigkeit: Fiumicina sensibilisiert für Solarenergie und Nachhaltigkeit und fördert umweltbewusste Praktiken.
- Experimentieren und Kultur: Fiumicina bietet die Möglichkeit, neue Wege des Kochens, Kreativseins und Teilens von Erfahrungen auszuprobieren und so eine Kultur der Innovation und Zusammenarbeit zu fördern.
- Soziale Integration: Die Solar Küche dient als Raum für gemeinschaftliches Engagement und gemeinsames Schaffen und bringt Menschen zusammen.
Was Fiumicina sucht
Für 2025 sucht Lungomare neue Kontexte, um das Potenzial von Fiumicina als Gemeinschaftstool und Gemeingut zu erforschen. Wir suchen Vorschläge, die Fiumicina in bestehende Initiativen integrieren oder neue Ideen für kontextspezifische Aktivitäten entwickeln. Gesucht werden kreative, gemeinschaftsorientierte Ideen, die Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und öffentliches Engagement fördern.
Zeitrahmen und Location
Das Projekt muss zwischen Mai und August 2025 stattfinden und eine Dauer von mindestens 1 Woche bis maximal 3 Monaten haben. Die Location für das Projekt sollte im Umkreis von 100 km um Bozen liegen. Eine längere Dauer wird empfohlen, um sich an wechselnde Wetterbedingungen anzupassen und einen sinnvollen Austausch aufzubauen. Je nach Vorschlag empfehlen wir einen längeren Zeitraum, wobei wir die wechselnden Wetterbedingungen sowie die Zeit berücksichtigen, die für Austausch und Begegnung erforderlich sind.
Was Lungomare bietet
Das ausgewählte Projekt erhält:
- Budget zur Projektentwicklung: 3.000 € (zusätzliche Mittel können bei Bedarf von den Antragstellenden beantragt werden).
- Praktische Unterstützung: Hilfe beim Projektstart und ein Benutzerhandbuch für die Solarküche.
- Kollaboratives Netzwerk: Zugang zu lokalen Gemeinschaften und Stakeholdern von Lungomare.
Wer kann sich bewerben?
Der Open Call richtet sich an Einzelpersonen und Kollektive, einschließlich kultureller Vereinigungen, an aktive Bürger*innen, Pädagog*innen, Student*innen, landwirtschaftliche Gemeinschaften und alle, die nachhaltig und kreativ die Ziele des Projekts verfolgen.
Fiumicina ermutigt die Teilnehmer*innen, sich intensiv mit ihrem lokalen Umfeld auseinanderzusetzen und mit der Solarküche als Tool für kreative, gemeinschaftliche und gemeinschaftsorientierte Projekte zu experimentieren. Durch die Einbeziehung innovativer Lösungen lädt diese Initiative verschiedene Teilnehmer*innen dazu ein, neue Wege zur Förderung von Nachhaltigkeit und neuen Verbindungen zu erkunden.
Bewerbung Anforderungen
Die Bewerbung*innen erfolgt über ein Formular (LINK↗) und muss bis zum 16. März 2025, 16 Uhr, eingereicht werden. Fragen zur Bewerbung können bis dahin an info@lungomare.org gesendet werden.
Um den Kontext und die technischen Details der Solarküche besser zu verstehen, wird den Bewerber*innen empfohlen, Anhang A (Geschichte und mögliche Einsatzbereiche von Fiumicina) und Anhang B (Bedienungsanleitung) zu lesen. Nach Einreichung der Bewerbung wird nach erfolgreicher Bearbeitung eine Bestätigungs-E-Mail versandt.
Auswahlkriterien
Wir begrüßen eine Vielzahl von Vorschlägen, die mit den Werten von Fiumicina übereinstimmen – von gut strukturierten Initiativen bis hin zu alltäglichen Praktiken in Bereichen wie Landwirtschaft, Bildung, Kunst, sozialem und kulturellem Engagement, kulinarischen Traditionen und mehr. Die Bewertung der Vorschläge erfolgt insbesondere anhand folgender Kriterien:
- Übereinstimmung mit den Kernprinzipien von Fiumicina: Gemeinschaftsbildung, öko-soziale Transformation, Ressourcenbewusstsein und Klimaschutz.
- Ortsbezogenheit: Die Projekte sollten sich intensiv mit spezifischen lokalen Kontexten auseinandersetzen und die jeweiligen kulturellen und ökologischen Dynamiken respektieren.
- Förderung von Zusammenarbeit und Inklusion: Das Projekt sollte partizipative und inklusive Ansätze verfolgen, die eine aktive Beteiligung einer spezifischen Gemeinschaft oder einer vielfältigeren Gruppe in Bezug auf Alter, Herkunft, Geografien und soziale Gruppen fördern Ob in einem öffentlichen Raum oder in einem kleineren, lokalen Gemeinschaftsraum (z.B. einem Schulhof, den Einrichtungen eines lokalen Vereins oder einem gemeinnützigen Raum), das Projekt sollte Möglichkeiten für kollaborative Koch-Experimente, gemeinsames Lernen und praktische Aktivitäten schaffen, die kollektives Engagement fördern und solare Kochmethoden erkunden.
- Ausrichtung an den FLUX-Prinzipien: Das Projekt sollte die Themen Nachhaltigkeit, lokale Gemeinschaftseinbindung und kreative Erkundung der Landschaft aufgreifen. Es sollte respektvolle Beziehungen zu lokalen Territorien fördern und eine tiefere Verbindung zur Umwelt ermöglichen.
- Raumanforderungen: Für die Dauer des Projekts sollte ein Ort zur Verfügung stehen, der Fiumicina aufnehmen und die notwendigen Lichtbedingungen bieten kann, um die Solarküche experimentell zu betreiben.
Wichtiger Hinweis
Fiumicina ist keine professionelle gastronomische Küche, sondern ein experimentelles und künstlerisches Objekt. Die Beteiligten sind während des Projekts für die Pflege und den Umgang mit der Küche verantwortlich. Das vorgeschlagene Projekt kann kommerzielle Elemente enthalten, darf jedoch nicht gewinnorientiert sein.
1. Can the solar kitchen be a part of a larger project, or does it need to be the central focus?
Yes, the solar kitchen can be part of a broader project. We appreciate projects that integrate Fiumicina within a larger context, provided they align with key concepts of Fiumicina, such as community cooking, engaging with local resources, and interacting with the surrounding territory. The kitchen should not merely serve as a functional kitchen but contribute to a broader discourse.
2. What temperature range can the solar kitchen reach, and is it adjustable?
The temperature largely depends on weather conditions, specifically the clarity of the sky and the sun’s position. During clear days around noon, the kitchen can reach temperatures up to 280-300°C. The temperature can be adjusted by altering the angle and orientation of the parabolic mirror. For precision, both a food thermometer and a laser thermometer can be used to monitor cooking temperatures.
3. Can the solar kitchen remain installed for extended periods, or must it be disassembled daily?
There is no need to disassemble the solar kitchen daily. The structure is robust enough to remain outdoors for up to ten days or longer with proper precautions. However, it is important to remember that while the kitchen is sturdy, it is also a delicate and potentially hazardous installation. Care must be taken to avoid damage and to ensure safety, as its components can be fragile and not indestructible.
4. Is it necessary to have a predetermined location for the project, or can this be arranged later?
It is possible to find a suitable location after the project has been selected. However, to increase the chances of the proposal being considered, it is helpful to have a clear idea of the type of location of interest and the actual possibility of securing that location to carry out the project as proposed. For example, in public spaces, a permit must be requested at least a month in advance. Keep in mind that the responsibility for the kitchen’s safety and maintenance during use lies with the project team.
5. What are the transportation requirements for the solar kitchen?
The solar kitchen can be partially or fully disassembled for transportation. Typically, it is moved with the parabolic mirror (diameter: 2500 cm, height: 1400 cm) split into two parts, along with the partially disassembled support structure (height: 2000 cm, width: 1400 cm, depth: 1400 cm). When split into two parts, it can be transported in a large van. Alternatively, the parabolic mirror can be divided into six sections, allowing for transport in a more compact vehicle.
We will offer support and guidance for transportation logistics to the selected project.
For further information, please consult the manual (link ITA / link DE).
6. How much food can the solar kitchen cook, and for how many people?
The solar kitchen’s cooking capacity is comparable to a large gas cooker. It can accommodate large pots, such as a 12-liter goulash kettle, making it suitable for preparing meals for larger groups. The cooking time is generally comparable to conventional gas or electric cookers, assuming good sunlight conditions. However, it is important to keep in mind that when clouds or haze are present, the temperature can drop significantly.
In general, Fiumicina is better suited for cooking large quantities of food rather than small meals for one or two people, as only one pot can be placed on the parabola at a time. This limitation increases preparation times, making it more important—compared to gas cooking—to start cooking early. Depending on the complexity of the dish, it can be helpful to break up the preparations throughout the day or even begin the day before.
7. What considerations should be made regarding weather and cooking times?
Cooking with a solar kitchen requires strategic planning, especially in variable weather. The cooking process is directly dependent on sunlight, so cloudy days may require alternative preparations. We recommend scheduling public events during midday or early afternoon hours to make the most of the sunlight. Additionally, the kitchen’s heat can be preserved using accessories like the Norwegian oven, made from sheep wool. The hot pot can be placed inside, helping to maintain the temperature, which will gradually decrease over time.
8. Is the open call only for applicants from Bolzano, or can others apply too?
The open call is intended for projects within a 100 km radius of Bolzano. While applicants do not need to be from this area, it is important to note that the projects must have a strong connection to the local territory. This allows Fiumicina and Lungomare to continue experimenting within the region while ensuring manageable transportation and logistics.
9. Does the project need to be in a public space, or can it also take place in a private venue?
While the project can take place in a private space, a public audience must be involved. Private venues may simplify logistics, as the kitchen can be installed and left on-site for extended periods more easily.
10. What safety and insurance considerations should be taken into account?
Regarding safety and insurance considerations, once the winning project is selected, a formal agreement will be drafted with the selected applicant. This agreement will clearly define the responsibilities of each party, including safety protocols and risk management measures. It will also outline the potential consequences in the event of any damages or accidents. The agreement will be tailored to address the specific circumstances on a case-by-case basis, ensuring that all necessary safety and insurance requirements are met.