Sa.., 5. September 2026
Wassergeschichten zur guten Nacht
Partizipative Performance und Stickworkshop mit Sara Basta
Teil des SIT-PLU Öffentliches Programm
Ort Plattformen am Eisack, Bozen
Zeit 17:00 – 21:00 Uhr
Sprache Italienisch/Deutsch
Demnächst
Am Samstag, den 5. September, präsentiert die Künstlerin Sara Basta von 17 bis 21 Uhr auf den Plattformen entlang des Eisackufers an der Trientstraße Wassergeschichten zur guten Nacht – eine Leseperformance, die von einem kollektiven Stickworkshop begleitet wird.
Wassergeschichten zur guten Nacht entsteht anlässlich der Präsentation des Katalogs Tesoro Carissimo, eine erste umfangreiche Publikation über das künstlerische Schaffen von Sara Basta, und inspiriert sich an Angelika Burtschers Katalogbeitrag über die Beziehung zwischen dem öffentlichen Raum und dem Sicherheitsgefühl von Frauen bei Nacht inspirieren. Auf den Plattformen am Eisackufer verwandelt Sara Basta einen öffentlichen Ort vorübergehend in einen intimen Raum des Zuhörens und des Füreinander-Sorgens. Die Geschichten inspirieren sich an lokalen Mythen und Märchen über das Wasser und die Flüsse der Stadt. Die Performance wird alle 30 Minuten wiederholt und ist jeweils für bis zu drei Teilnehmer:innen ausgelegt.
Parallel dazu findet in einem zweiten Bereich ein offener Stickworkshop statt. Jede Person ist eingeladen über die persönliche Beziehung zum Wasser zu reflektieren und zu sticken. Gemeinsam entsteht daraus ein Archiv der Wasserwörter – eine kollektive Sammlung von Erinnerungen, Bildern und persönlichen Erzählungen, die die Vielfalt der Beziehungen sichtbar macht, die Menschen zum Wasser haben.
Sara Basta ist bildende Künstlerin und lebt in Rom. Sie lehrt im Studiengang Arte per la Terapia an der Accademia di Belle Arti di Roma sowie am Fachbereich Kunstdidaktik der Accademia di Belle Arti di Venezia. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Institutionen in Italien und international präsentiert, darunter IUNO (Rom), Fondazione Pastificio Cerere (Rom), Fondazione Baruchello (Rom), MAXXI L’Aquila, Villa Medici (Rom), die Real Academia de España (Rom), Fondazione A. Fendi (Rom), Museo Carlo Bilotti (Rom), Manifesta 12 (Palermo), die 54. Biennale di Venezia, das MUMI – Museo de las Migraciones (Montevideo, Uruguay), das Centro Cultural Recoleta (Buenos Aires), das Contemporary Art Museum St. Louis (Missouri, USA) sowie die Picture Gallery Kaunas (Litauen).
Von 2023 bis 2025 leitete sie ein Malatelier in der psychiatrischen Akutstation (SPDC) des Krankenhauses San Filippo Neri in Rom. Seit 2021 ist sie Mitbegründerin des Künstlerinnenkollektivs The Glorious Mothers.