B‑Shapes betrachtet Grenzen nicht als Trennlinien, sondern als dynamische Schwellen, die Beziehungen, unterschiedliche Perspektiven und neue Wahrnehmungen europäischer Gesellschaften eröffnen. Das Projekt verwandelt das Konzept der Grenze in eine visuelle und narrative Erfahrung: jedes grafische Element, von der Typografie bis zum offenen Linienlogo, erzählt Geschichten von Migration, Erinnerung und Gemeinschaft und lädt das Publikum ein, zu erkunden, zu hinterfragen und zu verbinden.
Die visuelle Identität von B‑Shapes basiert auf einem zentralen Prinzip: „a prism as a border, a border as a threshold“. Eine Grenze ist nicht nur eine Linie, die trennt, sondern ein dynamischer Raum, der neue Perspektiven und unerwartete Beziehungen eröffnet.
Schwellen – die thresholds – stehen im Zentrum dieser visuellen Sprache:
Schwellen als Beziehungen – Treffpunkte zwischen Menschen, Kulturen und Ideen.
Schwellen als dynamische Räume – Orte im ständigen Wandel, offen für Transformation.
Schwellen als Spaziergänge – Wege, die durchschritten, erkundet und erlebt werden.
Schwellen als Fragenstellen – Räume, die zur Reflexion und Entdeckung einladen.
Schwellen als nicht statische Abgrenzungen – Grenzen, die nicht starr trennen, sondern Dialog fördern.
Schwellen als unterschiedliche Perspektiven – jeder Blickwinkel erzählt eine eigene Geschichte.
Schwellen als Offenheit – Orte, die willkommen heißen, verbinden und Wahrnehmung erweitern.
Auch das Logo von B‑Shapes spiegelt diese Philosophie wider: Entworfen als offene Linien-Typografie, symbolisiert es eine fließende, relationale Grenze. Jeder Buchstabe und Strich steht für Kontinuität und Offenheit, im Einklang mit dem konzeptionellen Ansatz der visuellen Identität.
Die B‑Shapes-Website (b-shapes.lungomare.org) übersetzt die konzeptionelle Identität in eine digitale Erfahrung. Das Design basiert auf:
Klare modulare Struktur – jede Sektion funktioniert als visuelle Schwelle und ermöglicht den Besuchern, Themen und Inhalte frei zu erkunden.
Dynamisches, responsives Layout – grafische Elemente passen sich Bildschirm und Nutzererlebnis an, Grenzen werden als fließende Räume erfahrbar.
Offene, gut lesbare Typografie – die Schrift folgt der Logik des Logos und betont Kontinuität und Offenheit.
Einsatz von Weißraum und immersiven Abschnitten – Raum ist Teil der Narration und lädt zum Lesen, Nachdenken und Interagieren ein.
Intuitive und interaktive Navigation – Besucher durchqueren die Website wie einen Spaziergang durch Schwellen und entdecken Inhalte, Bilder und Projekte Schritt für Schritt.
Das Ergebnis ist eine Website, die mit dem Schwellen-Konzept übereinstimmt, in der Design, Typografie, Farbe und Interaktivität mit den Inhalten interagieren und ein immersives Erlebnis bieten, das die Wahrnehmung von Grenzen und ihren Geschichten transformiert.
Jahr
2021–2026
Als Teil von
Katia Anguelova, Angelika Burtscher, Marion Oberhofer
Als Teil von
Borders Shaping Perceptions of European Societies (B-SHAPES), progetto Horizon Europe Research and Innovation Action
Als Teil von
Lungomare (Chiara Cesaretti, Cecilia Tommasi)
Als Teil von
Lungomare (Chiara Cesaretti, Cecilia Tommasi)